Krimi
Marek Miert ist als Privatdetektiv «so gefragt wie die Vogelgrippe». Zähneknirschend nimmt er in der Geldnot den Auftrag eines schmierigen Abgeordneten an, der sich bedroht fühlt. Die Überwachung wird zu einer Art Geisterbahnfahrt durchs Milieu der Ultrarechten – Gelegenheit für Autor Manfred Wieninger, seine Mitösterreicher als wadentreterischen Kleinbürgermob zu malen, die Politiker des Landes als feige Aasfresser, die Polizei als mal dumme, mal brutale Bande. Er schreibt, wie Deix zeichnet, seine Romane sind Karikaturen, treffend in der Überzeichnung. Und kein anderer schafft so lakonisch vernichtende Landschaftsschilderungen («ocker- und sandfarbener, gefrorener Auwald, ...