TV-Dokfilm - «Jugendgewalt» kommt beinahe ohne fernsehtypische Dramaturgenmätzchen aus; nur grad am Anfang und am Schluss wird zwecks Erzeugung von Beklemmung im Zuschauer suggestiv irgendeine pseudosymbolisch dunkle Fussgängerunterführung gezeigt. Der Film dreht sich um Andi, Melanie und Valon, die massiv zuschlugen, der Justiz zugeführt wurden und ihr Tun heute bereuen oder Reue zumindest vorgeben (bei Valon hat man Zweifel an seiner Einsicht). Aus den Worten der Jugendlichen hört man im Übrigen immer wieder ihre Therapeuten und deren Problemerfassungsslang heraus. Am eindrücklichsten ist die Dokumentation, wenn sie ein Opfer zeigt, den 15-jährigen Florian, der nach mehreren Übe ...