Applaus für die Mörderbande
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Applaus für die Mörderbande
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ETA

Applaus für die Mörderbande

Im Glorienschein vergangener Heldentaten hat sich die baskische Geheimarmee ETA zu einer skrupellosen Killertruppe gewandelt. Viele Basken tolerieren das. Warum? Ein Rundgang unter ETA-Veteranen und -Opfern.
In Oiartzun ist die baskische Welt noch in Ordnung. Am Rathaus des Dorfes im hügeligen Hinterland von San Sebastián hängen grosse Konterfeis von zehn ETA-Mitgliedern, und an den Hauswänden steht dutzendfach «Garzón fascista» mit einem Fadenkreuz über dem Schriftzug. Hier die Guten, dort die Bösen. Hier die Basken, dort die Spanier. Die bewaffnete Untergrundorganisation stösst auf Sympathie, Baltasar Garzón, der Untersuchungsrichter aus Madrid, hingegen, der jüngst das Verbot von Batasuna, dem politischen Arm der ETA, durchgesetzt hat, ist zum Abschuss freigegeben. In der Empfangshalle des Rathauses ist ein Muster der baskischen Identitätskarte ausgestellt, die sich hier jeder Ba ...
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