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Apropos: Amazon
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Apropos

Apropos: Amazon

Amazon hat wohl mehr zur Rettung des Kulturgutes Buch beigetragen als alle Autoren, Verleger und sonstigen Kulturschaffenden deutscher Zunge zusammen. Dank dem Online-Händler war es nie bequemer und billiger, Bücher zu kaufen – und zu lesen. Die nun vorgestellte Amazon-Flatrate ist eine konsequente Weiterentwicklung: Für eine feste Summe pro Monat kann man so viel Literatur herunterladen wie man will. Doch Europas Bildungsbürger wittern den Untergang des Abendlandes, weil nun kapitalistische und kulturlose Amerikaner den Buchpreis bestimmen und nicht mehr sie selbst. Dabei ist das System unbegrenzten Lesevergnügens für eine kleine Gebühr alles andere als neu. Früher nannte man das ...
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