Einst konnte sich Roger Schawinski nicht laut genug ereifern über die SRG. Mit geballtem Furor zog er jeweils über den staatsnahen Medienbetrieb her. Seit Schawinski auf SRF eine eigene Talkshow erhalten hat, ist es damit vorbei. Heute gibt es zwar immer noch einige SRGKritiker, doch niemand mehr legt sich in dieser Sache dermassen leidenschaftlich ins Zeug wie einst Schawinski. Dachte man. Bis letzte Woche auf einem Podium der Stiftung für Meinungsfreiheit und Medienvielfalt der aufgebrachte Tele-Züri-Chef Markus Gilli in einer kaum mehr zu bremsenden Wutrede über die «Krake SRG» und den ebenfalls anwesenden SRG-Generaldirektor Roger de Weck herzog. Damit hat Gilli endgültig den Bew ...