Das Kunstmuseum Bern wird allseits gelobt für seinen Entscheid, die geerbte Gurlitt-Sammlung anzunehmen, die umstrittenen Werke aber in Deutschland zu belassen. Was an seinem Duckmäuservorgehen positiv sein sollte, bleibt schleierhaft. Selbstverständlich muss die Herkunft der Bilder abgeklärt und die Raubkunst den rechtmässigen EigenÂtümern zurückgegeben werden. Dieser Prozess dauert aber Jahre. Die Bilder solange in Deutschland einzulagern, bringt niemandem etwas. Bis zur allfälligen Restituierung hätte man das Paul-Klee-Zentrum leer räumen und die Sammlung möglichst vollständig zeigen können. Auf Schautafeln hätte man auf die Âunschöne Geschichte der Bilder hinweisen könn ...