Die Repression im Iran kennt keine Grenzen, selbst an Filmfestivals, die sich vielversprechend «international» nennen. Das musste jüngst der Schweizer Videomacher Jürg Davatz erfahren. Er war, auf Kosten der Islamischen Republik, nach Teheran eingeladen worden, um dort seinen Film «Humus for Hamas» zu zeigen, der den Wahlkampf der Radikalislamisten im Gazastreifen dokumentiert. Doch die staatliche Kontrolle griff durch. Sie schnitt Sequenzen heraus, in denen palästinensische Knaben einen ihrer Kameraden am Strand begraben. Dass sie dabei im Sand weibliche Kurven formen und sich an den selber kreierten Brüsten ergötzen, ging den Sittenwächtern zu weit. Als Davatz gegen die Zensur Pr ...