Der künftige Direktor des Zürcher OpernÂhauses, Andreas Homoki, hat angekündigt, an seiner bisherigen Wirkungsstätte, der Komischen Oper in Berlin, die Opern türkisch zu untertiteln. Damit will man die grösste Einwanderergruppe Berlins in die Oper locken, wie es offiziell heisst, inoffiziell geht es eher darum, gegenüber dem Subventionsgeber zu signalisieren: Wir sind gar nicht so elitär. Heisst das, in Zürich werden die Opern bald Âalbanisch untertitelt? Und gibt es in der Pause Kebap statt Cüpli? Wer weiss. Vorerst kümmern sich die drei grossen Zürcher Orchester um die Erdbebenopfer von Japan: Am 12. April geben das Orchester der Oper, das Tonhalle-Orchester und das Kammerorc ...