In der letzten Weltwoche schrieb Josef Ackermann, der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, wie nahe sich doch Künstler und Unternehmer seien. Er hat dabei in erster Linie an positive Eigenschaften wie Kreativität oder Eigensinn gedacht. Nun, viele Kulturschaffende sehen in der Wirtschaft vor allem negative Attribute. Dass sich beide Seiten auch da ähnlicher sind, als sie wohl wahrhaben möchten, zeigt sich durch neue Enthüllungen am Wiener Burgtheater: Seit 2008 wurde an dem Vorzeigetheater die Bilanz massiv geschönt, indem man Bühnenbilder, die nicht mehr gebraucht wurden, als Werte in der ÂBilanz stehen liess. Was zeigt: Auch im KulÂturÂbetrieb reicht die Kreativitä ...