Die Julius-Bär-Stiftung hat der Stadt Zürich «ein Geschenk» gemacht, wie es der CEO der Privatbank, Boris Collardi, formulierte. Dieses besteht aus einer Studie, die beweisen soll, dass sich die Kulturförderung für die Stadt finanziell lohnt. Rund 200 Millionen Franken geben Stadt und Kanton jährlich für Kultur aus, daraus resultiere eine Bruttowertschöpfung von 291 Millionen Franken. Viele Kulturbetriebe haben in der Vergangenheit ähnliche Studien in Auftrag gegeben; selbst ob sich die Sozialhilfe lohnt, wurde schon nach dieser Methode untersucht. Jedes Mal mit dem gewünschten Resultat: Jawohl, die Subventionen lohnen sich – rein ökonomisch wohlgemerkt (als ob dies das Ziel di ...