Jeweils morgens um halb vier stand Matthias Ackeret auf, und das während Monaten, um neben dem Fulltimejob als Chefredaktor von Persönlich seine Liebe zu einem ehemaligen Po-Modell und die Leiden am New-York-Marathon unter dem Titel «Der Hammermann» zu verewigen. Entstanden ist ein charmant komponierter, kult- und bestsellerwürdiger Roman mit witzigen Interna aus der Welt des schönen Scheins. Auch zu lernen gibt es allerlei, etwa über Platzierungsstrategien in der «Kronenhalle» in Zürich. Ackerets bemerkenswertestes Talent ist aber, dass er über sich selbst lachen kann. Der Verleger Egon Ammann und Dichterkollege Martin Walser steuerten Nachworte bei. (js)
Matthias Ackeret: NYC 42 ...