Der amerikanische Präsident hat sieben Halbgeschwister: drei ältere und drei jüngere Brüder plus Halbschwester Auma Obama. Ihr Nachname sichert den Buchvertrag, ihr Schreiben gute Lesezeit. Spannend ist ihre Lektüre nicht. Aber interessant, weil das Leben der Kenianerin so völlig anders verläuft als das ihres Halbbruders. Sie wächst in Kenia auf, studiert und promoviert in Deutschland, zieht schliesslich nach England und kehrt als Entwicklungshelferin in die Heimat zurück. Von dem Glamour der amerikanischen Ivy League und dem politischen Leben jenseits des Atlantiks bekommt sie nichts mit. Erfrischend zu Baracks Pokerface ist Aumas intensives, hie und da überspanntes Gefühlsleben: ...