Vor einigen Jahren überraschte Philipp Meier, Co-Direktor des Zürcher Cabaret Voltaire, regelmässig mit originellen Aktionen. Mal forderte er die Befreiung der Kunst aus Museen, mal meinte er, die Silikonbrust sei die «Burka des Kapitalismus». Auch wenn der Aktivismus des selbsternannten «Post-Dadaisten» nicht immer Ausdruck höchster Genialität war, so war er doch immer mal wieder anregend. Doch das ist lange her. Am Montag nun publizierte Meier einen Blogeintrag, in dem er den «Schweizer Massenmedien» eine Mitschuld am Tod der 77 von Breivik ermordeten Norweger gibt. Die Zeitungen hätten «die an und für sich äusserst harmlose Religionsgemeinschaft des Islam» in unzähligen A ...