Die Stadt Zürich will die subventionierten Atelierplätze in der Roten Fabrik zukünftig nur noch für fünf Jahre vergeben. Der Entscheid ist sinnvoll, bisher blieben die Künstler zum Teil Jahrzehnte in den kostengünstigen Räumen. Wer einmal drin war, machte keine Anstalten, das Atelier nach ein paar Jahren wieder freizugeben, junge Bewerber hatten das Nachsehen. Die Künstler, die nun raus müssen, sind wortreich empört. Im Tages-ÂAnzeiger schimpften sie ungehemmt: «Es ist zum Kotzen.» – «Es ist ganz klar eine Bevormundung der Kunstschaffenden.» – «Dieses Gebäude war schon immer ein Spielball der Politik. Mir reichts.» Privilegien zu haben scheint im alternativen Kulturzen ...