Allan Hobson ist ein Traummann: Der Professor an der Harvard-Universität gilt als einer der renommiertesten Forscher hinsichtlich Schlaf- und Wachzuständen und allem dazwischen. In seinem Buch von 2001, das erst vor kurzem in deutscher Sprache erschienen ist, widmet Hobson sich auch der Bewusstseinserweiterung durch Drogen und Psychopharmaka. Spannend schildert er die langfristige Wirkung der Pillen und Pulver auf das bisweilen allzu fragile Gleichgewicht der Gehirnchemie. Hobsons grosser Charme: Er kritisiert, ohne den Alarmknopf zu bedienen. Der deutsche Titel seiner Lektüre kann irreführen: In «Das optimierte Gehirn» geht es weniger um die Optimierung des Denkapparates, als vielmehr ...