Er starb 1996. Einen Namen gemacht hatte sich Steve Tesich als Drehbuchautor («Garp und wie er die Welt sah»). Der Amerikaner war aber auch ein Romancier, der zwischenmenschliche Vorgänge erfassen und erzählen konnte wie wenige andere Schreiber, wovon seine abgründige Filmindustrie-Story «Abspann» zeugt. In dem nun erstmals auf Deutsch vorliegenden Buch «Ein letzter Sommer» beschwört er meisterlich jenes Schulabschlussjahr eines Jugendlichen, in dem die Zukunft quälend wird: als verheissungsvoll naher Traum und als Drohung, dass er bald zu Ende sein könnte. Und natürlich geht es um die erste Liebe, die des siebzehnjährigen Daniel zur geheimnisvollen Rachel. Eine zarte Lektüre ...