Es gibt menschliche Zellen, die schlagen dem Tod ein Schnäppchen: Die HeLa-Zellen unterliegen keinem Maximum an möglichen Zellteilungen, die früher oder später den Tod herbeiführen. Unsterbliche Zellen unsterbliches Leben? Nein, denn HeLa-Zellen sind Krebszellen. Sie gehörten Henrietta Lacks, einer Afroamerikanerin, die 1951 an Gebärmutterhalskrebs verstorben ist. In «Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks» thematisiert die Autorin Rebecca Skloot die ungefragte Entwendung der Zellen. 60 000 Studien gehen auf die HeLa-Zellkultur zurück, und zahlreiche Fortschritte in der Gen-, Krebs- und Aids-Forschung. Skloots Buch gelingt ein spannender Spagat zwischen bewegendem Individualschick ...