Zwei grossen Schweizer Mäzenen wird in dieser Weltwoche Platz eingeräumt: Maja Oeri (Seite 26) und Hansjörg Wyss (Seite 32). Grund genug, auf einen dritten Grossmäzen hinzuweisen, der in den Deutschschweizer Medien bisher kaum je Erwähnung fand: Jean-Claude Gandur. Er stammt aus einer grossen ägypÂtischen Familie, kam mit zwölf Jahren in die Schweiz, machte als Rohstoffhändler ein Milliardenvermögen und ist heute Schweizer Staatsbürger. Gandur hat seine umfangreiche Kunstsammlung der Stadt Genf übertragen und finanziert einen vierzig Millionen Franken teuren Erweiterungsbau des Genfer KunstÂmuseums von Stararchitekt Jean ÂNouvel. Ab dieser Woche können erstmals 101 Werke aus ...