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Arbeiter an der Zukunft
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Zeitgeschichte

Arbeiter an der Zukunft

Robert Jungk war Hoffnungsstifter und Mutmacher für eine menschengerechtere Welt. Am 11. Mai wäre der deutsche Journalist, der kurz vor dem ­Zweiten Weltkrieg in die Schweiz flüchtete, hundert Jahre alt geworden.
In den 1970er und 1980er Jahren wurde der etwas untersetzte Mann mit den schlohweis­sen Haaren, den buschigen Augenbrauen und den hellwachen Augen zur Ikone der euro­päischen Umwelt- und Friedensbewegung. Robert Jungk fehlte auf keiner grossen Kundgebung, an der es einen Hoffnungsstifter und Mutmacher brauchte für eine andere, menschengerechtere Zukunft. Geboren und aufgewachsen ist Robert Jungk als Kind eines jüdischen Künstlerehepaars – die Mutter war Schauspielerin, der Vater in den zwanziger Jahren vor allem Autor von Stummfilm-Drehbüchern – in Berlin. Dass er schon bald nach der Machtübernahme der ­Nazis sich der Inhaftierung durch die Flucht ­entziehen musste, überrascht ...
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