Am kommenden Montag beginnt die Herbstsession. Doch diesmal reisen die National- und Ständeräte nicht nach Bern, sondern in den bündnerischen Ferienort Flims. Dort wird die dreiwöchige «Sessiun», wie sie die Flimser Tourismusverantwortlichen nennen, abgehalten. Der Grund für die Verlegung: Das Bundeshaus wird renoviert.
Der Ausflug in die Berge kostet über 1,8 Millionen Franken, das Parlament tagt und wohnt im noblen «Parkhotel Waldhaus», was viele Steuerzahler erzürnte. Jedenfalls läutet bei den Parlamentsdiensten momentan häufig das Telefon. Das Parlament begründet beziehungsweise rechtfertigt die Verschiebung nach Flims mit einer «Reverenz an das Berggebiet und die vierte ...