Lima
Der Entscheid bei den Präsidialwahlen in Argentinien vom letzten Sonntag fiel überraschend deutlich aus: 55,7 Prozent für den libertären Javier Milei, 44,3 Prozent für den Linkspopulisten Sergio Massa von den regierenden Peronisten. Lediglich 1,5 Prozent legten einen leeren Stimmzettel ein. In Anbetracht der katastrophalen Wirtschaftslage mag das Resultat zwar logisch erscheinen. Zwei Dekaden hemmungsloser Klientelismus, der ausufernde Sozialstaat des «Kirchnerismo» und die sozialistische Planwirtschaft haben die zweitgrösste Nation Südamerikas nachhaltig ruiniert.
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