Am Ende der letzten Kolumne haben wir vom kleinen Orang-Utan-Bub Aris berichtet, der von seiner Grossmutter Farida adoptiert wurde und eine Lidverletzung erlitt, die genäht werden musste. Nach diesem Eingriff hat Farida bei Aris die Fäden der Lidnaht gelöst und «gezogen». Faridas Handeln war normal und mütterlich. Es gehört zu den Pflichten einer Menschenaffenmutter, das Körperchen ihres Kindes zu kontrollieren und zu pflegen und es dabei von Verunreinigungen, Ektoparasiten und Fremdkörpern zu säubern. Farida hat die haarfeinen Nahtfäden gesehen oder mit der Zunge erspürt, sie als Fremdkörper taxiert und dann folgerichtig mit Lippen, Zähnen und Zunge entfernt. Fatal für Aris w ...