Bootsunfall. Das Unglaubliche an der Schlauchboottragödie in der Kander besteht darin, dass der Unfall nicht in einem militärischen Manöver zustande kam, sondern bei einem Freizeitritual zur Verbesserung des Teamgeists. Wie ist so etwas möglich? Eigentlich müsste der Wehrdienst das urpubertäre männliche Bedürfnis nach Risiko, Nervenkitzel und Grenzerfahrungen ausreichend befriedigen.Offensichtlich war es bei den betroffenen Soldaten ganz anders. Sie wollten sich den «Kick» in der Freizeit holen. Man darf den Vorgang nicht überinterpretieren, aber er nährt dennoch einen Verdacht. In den letzten Jahren wurde die Schweizer Armee systematisch pazifiziert und verkleinert, belächelt u ...