Organisierte Frauenfestivitäten sind nicht meine Sache. Um den Frauenstreik letztes Jahr habe ich einen Bogen gemacht, weil ich nichts damit anfangen kann, wenn sich erwachsene Frauen im lila Einheitsdress als Rebellinnen gebärden und «Viva la Vulva»-Plakate durch die Strassen tragen. Auch hätte ich nicht gewusst, wofür oder wogegen ich hätte streiken sollen; offenbar verfüge ich über weniger Fantasie als viele meiner Geschlechtsgenossinnen. Nun aber nähert sich ein Anlass, der meiner Ansicht nach eine Riesenfeier verdient und hoffentlich auch bekommt. In gut zwei Monaten, am 7. Februar 2021, sind es fünfzig Jahre her, dass das Frauens ...