In einer früheren Kolumne habe ich darauf hingewiesen, dass Alleinerziehende nicht einfach als eine vom Schicksal getroffene Risikogruppe für die Verarmung gesehen werden dürfen. Diese Aussage hat einiges Kopfschütteln ausgelöst, weil doch klar feststeht, dass Geschiedene und/oder Alleinerziehende, vor allem Frauen, armutsgefährdet sind. Doch anders als bei einem Geburtsgebrechen oder einem Unfall haben sich geschiedene oder alleinerziehende Frauen bewusst dafür entschieden. Damit die Leserinnen nun dem Kolumnisten nicht Zynismus oder Schlimmeres an den Kopf werfen, sei deutlich gesagt, dass es sich hierbei sehr häufig um schmerzliche oder tragische Entscheidungen handelt.
Aber solc ...