Asadullah Rahman - «Guantanamo? War toll», sagt der afghanische Junge. «Ich bin glücklich, dort gewesen zu sein.» Asadullah gibt an, 13 zu sein, «doch genau weiss das nur Gott». Über ein Jahr war er im US-Terroristengefängnis auf Kuba inhaftiert. Wie er dorthin kam, bleibt dem Jungen ein Rätsel. Sicher widerspricht er jenem Bild, das der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld von den Gefangenen zeichnete («die gefährlichsten, besttrainierten und ruchlosesten Killer auf Erden»). Die ersten zehn Tage in Guantanamo seien schlimm gewesen, erzählte Asadullah Rahman jetzt einem Guardian-Reporter, «die schlimmsten in meinem Leben». Winzig die Zelle, klein das Fenster, e ...