In den Medien hat in den letzten Wochen eine eritreische Flüchtlingsfamilie eine erregte Debatte ausgelöst. Inwieweit Selbstverschulden vorliegt, soll hier nicht Thema sein. Es sei unterstellt, dass die Mutter mit ihrer siebenköpfigen Kinderschar sich gar nicht darüber im Klaren ist, dass für sie insgesamt mehr als 60 000 Franken im Monat ausgegeben werden. Klar ist aber: Die Familie ist Opfer aus dem Ruder laufender Sozialdienste. Klar ist ebenfalls, wer das berappt: Hagenbuch ZH (1084 Einwohner) und somit jeder, der dort Gemeindesteuern zahlt. Doch wer sind die Schuldigen? Da erhebt sich die Gegenfrage, ob man überhaupt von Schuld sprechen darf, wenn es doch um die selbstverständl ...