Eine dumpfe Drohung steht im Raum. Sollte man ihn nach Schweden ausliefern, erwäge er die «thermonukleare Option», liess Julian Assange mitteilen, als man ihn wegen Verdachts auf Vergewaltigung verhaftete. Die «thermonukleare Option» ist ein verschlüsseltes Dokument, das in den Weiten des Internets verteilt wurde. Was genau darin steht und wie gefährlich dies für die USA sein könnte, kann kaum jemand abschätzen.
Wird Assange den Schlüssel freigeben, wenn er, wie ein britisches Gericht letzte Woche entschied, nach Stockholm überstellt wird? «Das war definitiv nicht so gedacht», sagt Daniel Domscheit-Berg, der ehemalige Sprecher von Wikileaks. Die «Insurance»-Datei dürfe nic ...