Es ist kein Geheimnis: Viele Asylbewerber sind weder politisch verfolgt noch an Leib und Leben bedroht, wie es das Asylgesetz vorschreibt. So anerkennt das Staatssekretariat für Migration (SEM) von hundert maghrebinischen Gesuchstellern über 99 nicht als echte Flüchtlinge an. Die Frage von echt und unecht stellt sich darüber hinaus im buchstäblichen Sinn bei den ebenfalls zahlreichen Personen, die ihre wahre Identität verschleiern. Nationalrätin Barbara Steinemann verlangte hierzu in der Fragestunde vom Montag dieser Woche Auskunft. Sie wollte insbesondere wissen, bei wie vielen Migranten im Jahr 2022 die Identität feststeht.
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