Im Monatsrhythmus gibt das Bundesamt für Migration (BfM) seine neuen Asylzahlen bekannt. Dabei zeigt sich die Kommunikationsabteilung ziemlich einfallsreich in der UmÂgehung negativer Schlagzeilen. Wie zum Beispiel in der bisher letzten Medienmitteilung vom 11. Dezember 2012: «Asylstatistik November 2012: Weniger Gesuche, mehr Erledigungen» — Anlass zur Hoffnung? Trendwende in Sicht? Nix da. Wer weiterlas, erfuhr, dass gerade einmal 31 Gesuche weniger gestellt wurden als im Vormonat. Eine Miniabweichung ohne Aussagekraft.
Schon 2011 stiegen die Asylgesuche markant an: um rund 45 Prozent auf 22 551. Eine Verdoppelung gegenüber den Werten, die der frühere Justizminister Christoph ...