Das Ereignis sorgte europaweit für fette Schlagzeilen: «Nicht schwul genug für Asyl» – «Gang und Gehabe nicht schwul» – «Zu hetero gekleidet» – «Nicht tuntig genug». Ein Beamter des österreichischen Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl hatte im Ablehnungsbescheid bei einem achtzehnjährigen Asylsuchenden dessen angebliche Homosexualität nicht anerkennen können. Der junge Afghane habe sich in Schlägereien und Streitigkeiten verwickeln lassen und keinerlei Gay-Präferenzen gezeigt. Auch die Behauptung, er habe seine Homosexualität bereits als Zwölfjähriger festgestellt, ...