Taoufik Menai kann mit seinem italienischen Leben rundherum zufrieden sein. Aus einer Randexistenz als illegaler Tomatenpflücker und Äpfelernter, als Tellerwäscher und Kellner wagte der gelernte Buchhändler aus Tunis 1992 den Sprung in die Selbständigkeit. Ein Jahrzehnt später setzt die von ihm und seinen Freunden in Reggio Emilia gegründete Kooperative el-Karama (Würde) über eine Million Franken mit Handelswaren aller Art um. So stolz ist Taoufik Menai auf seinen Erfolg, dass er wenig davon hält, dass die italienische Presse ihn inzwischen als den «Berlusconi der Immigranten» bezeichnet. Der Vergleich mit dem TV-Milliardär und Ministerpräsidenten sei doch allein schon deshalb ...