Die kleine, feingliedrige Schauspielerin mit den massiven Muskeln, die sie sich für den Film «xXx» antrainiert hatte, wirkte, als habe sie mit dem Medienrummel um sie herum nichts zu tun. Nicht schüchtern, eher störrisch und wenig bemüht, sich zu verkaufen. Es war 2002 in Los Angeles bei den Pressegesprächen zu ihrem ersten grossen Action-Movie in den USA neben Vin Diesel. Asia Argento erinnerte mich sofort an Uma Thurman. Es war nicht nur der Mund, sondern vor allem der Ausdruck von Skepsis der Bedeutung gegenüber, die die Journalisten ihrer Person und ihren Worten beizumessen schienen. Beide hatten damals schon mit Harvey Weinstein das erlebt, was ...