Auf den ersten Blick hätte man die Meldung für einen Zeitungsenterich halten können: In Bern wurde der Interessenverband «männer.ch» vorgestellt, der sich für die Belange von Männern, Vätern und Buben stark machen will. Der Mann der Zukunft brauche eine Lobby – denn der traditionelle Mann ist in dieser Welt schlicht nicht überlebensfähig, so der Präsident der Vereinigung, Markus Theunert: «Männer sind häufiger betroffen von Autounfall, Herzinfarkt, Suizid oder Lungenkrebs und sterben früher.» Was Theunert vorschwebt, ist darum eine Angleichung an weibliche Verhaltensmuster: also mehr Parkunfälle, Teilzeit arbeiten, Vaterschaftsurlaub, Windeln statt Pneu wechseln. Gleichst ...