Residiert so ein Teufel? In einer weiss strahlenden Villa in Hamburg, mit einigen schönen Autos auf dem Vorplatz? Die Klingel an dem herrschaftlichen Haus ist mit «Barlach» angeschrieben, ein Angestellter öffnet die Türe, er weist den Weg in den oberen Stock. Der Raum ist geschmackvoll eingerichtet mit viel Kunst: Skulpturen von Hans Barlachs Grossvater Ernst, aber auch grossformatige Gemälde anderer Künstler. Hans Barlach, braungebrannt, die obersten zwei Hemdknöpfe offen, begrüsst mit einem festen Händedruck. «Das kann man gar nicht glauben. Die Heftigkeit, mit der das alles vonstatten geht», sagt er, auf die Anwürfe bezogen, die er in den letzten Monaten und Jahren über sich ...