«Leistung», pflegte Alfred Schaefer zu sagen, wenn ihn einer fragte, was denn das Schmiermittel seiner Bankkarriere gewesen sei, die ihn, den Aargauer aus mittelständischem Milieu, bis in das Präsidium der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) getragen hatte. Um dann, in einem zweiten Atemzug, nachzuschieben: «und Zufall». Als Schaefer im Herbst 1986 82-jährig starb, schrieb Robert Holzach, sein Nachfolger, in einem Nachruf: «Mit ihm ist ein Meteor erloschen.»
Nie hatte er bei einem anderen Arbeitgeber unterschrieben, und als er im Jahre 1976 nach 45 SBG-Jahren in Pension ging, hatte er die Bank zum grössten Geldinstitut des Landes und zu einem international bedeutenden ...