Die kolossalste Fehleinschätzung in der Schweizer Mediengeschichte stammt aus dem Jahr 2007. Sie ist legendär geworden.
Die Fehleinschätzung stammt vom damaligen Verleger-Präsidenten Hanspeter Lebrument. 2007 sagte er in seiner Rede am Branchenkongress in Luzern den legendären Satz: «Google hat Angst vor uns.»
Es war Pfeifen im Walde. Denn in der Folge schlachtete Google die Verleger regelrecht ab. Seit 2007 ist das Werbevolumen der Schweizer Presse von 2,5 Milliarden auf unter eine Milliarde gesunken. Google, damals noch bei einem Werbeertrag von gerade mal 30 Millionen, liegt heute bei 1,7 Milliarden.
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