Sinéad O’Connors Karriere ist ein seltsam Ding. Ein Start als Punk, ein Höhepunkt als schluchzende Elfe mit einem Prince-Song, darauf engagierte Auftritte (bei ihr häufig: Zusammenbrüche), darunter ein religiöser Tanz in Lourdes. In den 90ern näherte sie sich dem Reggae, hier ist das erneut religiöse Resultat: «Jah Nuh Dead» a cappella, «War» von Marley und Lee Perrys «Curly Locks» als Weihnachtslied. Für den richtig verschleppten Beat sorgen Sly and Robbie. Schon erstaunlich, wie O’Connor das rausholt: das Weisse im Auge des Roots-Reggae. (ak)
Sinéad O’Connor: Throw Down Your Arms. Musikvertrieb
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