Schauerlich öffnet sich das Grab vor unserem Antlitz. Dorthin geht unsere letzte Reise, doch wir hören es nicht gern. Und ansehen wollen wir es uns auch nicht.
Wir sollen aber hinschauen. Der gemeingefährliche Raser in uns soll ermahnt werden. Als grossformatiges Plakat begegnet uns neuerdings ein an die Beschleuniger gerichtetes Memento mori in den Schweizer Städten. In seiner Einfachheit ist der Einfall bestechend, ist die bildliche Umsetzung einleuchtend, ist der Slogan prägnant. Es wird jeder hinsehen, und zwar länger als die durchschnittlich 1,7 Sekunden, mit der nach akribischer Berechnung der deutschen Werbewirtschaft eine Anzeige rechnen kann, die mit über viertausend täglich ...