Ob ihm das passt oder nicht: Wer über Wein schreibt, wird ungefragt als Fachmann betrachtet. Dass er – wie in meinem Fall – versichert, er sei nichts als ein Amateur im Wortsinn, ein Liebhaber oder Dilettant (von italienisch dilettare, lateinisch delectare: sich ergötzen, amüsieren), wird für Koketterie gehalten und nützt ihm wenig, wenn in Gesellschaft ein Wein auszuwählen oder darüber zu befinden ist, ob bei einer geöffneten Flasche Korkgeschmack auszumachen sei. Sein Urteil wird in aller Regel eher über- als unterschätzt. Umso grösser mein Erstaunen über die Reaktionen auf meine Absicht, eine Reportage über das, über den Beaujolais zu schreiben. Allgemeines K ...