Fraktionspräsidenten gelten als stille Schaffer im Dienste ihrer Partei. Dabei sind sie sich selbst am nächsten und haben alle ein Ziel: den Bundesrat.
Der Walliser CVP-Nationalrat Jean-Michel Cina verlangte vor einem Jahr gesetzlich verankerte Spielregeln für Risikosportarten. Nun wissen wir weshalb. Der 39-jährige Jurist liess sich diese Woche zum Präsidenten der 50-köpfigen CVP-Fraktion im Bundeshaus wählen, und zudem spielt er zusammen mit der SP-Fraktionschefin Hildegard Fässler im FC Nationalrat.
CVP-Cina gehört zu den Offensivspielern in der Gruppe der Fraktionspräsidenten. Zu denen, die sich weit in den gegnerischen Strafraum vorwagen, sich dort Blessuren, aber auch Ruhm abholen. Spielmacher sollen andere sein, Cina stürmt. «Eine Nichtwahl zum Fraktionspräsidenten wäre eine herbe Enttäuschung», erklärte er wenige Tage ...
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