Viele Jahre lang hielt ich es für unmöglich, in meinem dichtbefrachteten Arbeitsplan noch Zeit für Sport zu finden. Oft stand ich spät am Abend noch an einem Spitalbett und sagte meinen Patienten, dass sie nach gelungener Herzoperation nun unbedingt auf ihre ÂGesundheit achten müssten. «Gesunde Ernährung! Gelassenheit! Bewegung!», predigte ich. Wenn ich heimkam, war es schon längst dunkel, ich hatte tagsüber kaum Zeit gefunden zu essen, wurde von Heisshunger gepackt und wusste, dass ich nachts vielleicht auch wieder ins Spital gerufen werden würde.
Meine Arbeit ist meine Leidenschaft. Aber ein Ausgleich dazu fehlte.
Als ich jung war, war ich im Sport sehr erfolgreich. In einer K ...