Der niederländisch-britische Energiekonzern Royal Dutch Shell wird britischer, er verlagert Zentrale und Steuersitz nach London. Die bisherige Doppelpräsenz mit zweifachen Strukturen und Aktien wird vereinfacht. Die Unternehmensführung verspricht sich davon mehr Klarheit im Innern und im Auftreten nach aussen.
Erstens sollte die Vereinheitlichung der Aktie das Interesse der Anleger erhöhen, weil dies das Gefühl von mehr Übersichtlichkeit vermitteln soll. Zweitens dürfte der britische Fiskus auf lange Frist freundlicher sein gegenüber Unternehmen als die von der EU überlagerten Steuerbehörden in den Niederlanden. Drittens bietet England das bessere unternehmerische Klima ...