In der Nacht auf den 6.September glaubten sich die Bewohner im irakischen Bakuba in die schlimmste Zeit des Krieges zurückversetzt. F-16-Kampfjets donnerten über ihre Dächer. Kurz vor Mitternacht liessen sie südlich der Stadt 250-Pfund-Bomben auf die Palmenwälder fallen, 24 Mal bebte die Erde, 24 Mal machten die Explosionen die Nacht zum Tag.
Unten an der Biegung des Diyala-Flusses, wo das Bombardement niederging, hatten sich zwei Dutzend Al-Qaida-Kämpfer verschanzt, sie hatten Lager angelegt mit Sprengstoff, Minen und Granaten. Von dort aus planten sie einen Angriff auf Bakuba. Die Stadt, 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegen, hätte dem Frieden wieder entrissen werden sollen. ...