Fünfzehn Minuten Ruhm versprach uns Andy Warhol. Fünfzehn Minuten für jeden von uns. Das war 1968 und ist lange her. Heute sind es bestenfalls fünf Minuten, schlech testenfalls die Hälfte. Wie nutzt man diese Spanne Zeit? Indem man sich vor ein Mikrofon stellt, sich an die 4211 Zuhörer im Saal wendet und dem Gastgeber ins Gesicht schleudert: «Marcel Ospel, ich wünschte mir, ich hätte Sie in meinem Leben nie getroffen!» Wenn nun aus dem Publikum Applaus aufbrandet, sind 2,5 Minuten Redezeit beinahe um.
So geschehen an der ordentlichen Generalversammlung der UBS in der St.-Jakob-Halle. Weshalb der Sprecher den Weg von Wettingen nach Basel auf sich nahm, um jemandem mitzuteilen, dass ...