Kurz vor neun Uhr morgens stehe ich an einer vielbefahrenen Strasse in Boston vor einem alten viktorianischen Haus. Mario Corti, mit hellem Blick und in tadellosem Anzug, öffnet die schwere Tür, beruhigt seinen eher freundlich bellenden Hund und führt mich in die hall des Hauses. Alte Möbel überwiegen, Gemälde stechen ins Auge, ein blitzblanker Flur. Corti wirkt keineswegs müde oder niedergeschlagen, sondern wie ein Mann mit Tatendrang und vollbesetztem Terminkalender. Er bewegt sich rasch, fast zackig. Das Arbeits- oder Besprechungszimmer, in das wir uns begeben, liegt im Souterrain, dort sind die Wände vollgestellt mit Regalen mit Hunderten von Büchern, in Englisch, Deutsch und Fr ...