Für Manuel Gasser war der 31. März 1933, als die Weltwoche noch als Kopfgeburt «fast wie ein Zigeunerkind im rollenden Wagen zur Welt kam», ein Schaukelgang. Er lebte mit einem unvorzeigbaren gesichtstätowierten Matrosen namens Charles in einem obskuren Pariser Hotel zusammen, war fast mittellos und bemühte sich sogar um Aufträge wie Adressenschreiben. Den Schnellzug nach Marseille bestieg er an der Gare de Lyon mit einem Drittklassbillett, Karl von Schumacher reiste selbstverständlich in der Ersten. Gasser setzte sich zu Schumacher ins Coupé, sie breiteten ihre mitgebrachten Blätter aus, Candide, Je suis partout, Le canard enchaîné, aber der Kondukteur schickte Gasser bei jeder ...