Das Unheil brach am 27. Mai über den Weltfussballverband herein. Morgens in aller Frühe verhafteten Schweizer Polizisten sieben Funktionäre im Hotel «Baur au Lac» in ÂZürich. Das war der Auftakt zur Fifa-Schmiergeldaffäre, die im Rücktritt von Fifa-General Sepp Blatter gipfelte – gerade fünf Tage nach seiner Wiederwahl. Für die Öffentlichkeit sind die spektakulären Anklagen der US-Justiz bereits ein Schuldspruch.
Die Schweiz sei ein Rechtsstaat, in dem Verdächtige korrekt behandelt und nicht vorverurteilt würden, sagte Aussenminister Didier Burkhalter nach der Polizeiaktion. Das ist für den noch amtierenden Fifa-Präsidenten ein schwacher Trost. Der Schaden ist angeric ...