Im Jahr 14 n. Chr. starb in den Armen seiner Frau Augustus. Nach ihm ist bis heute das Augusteische Zeitalter benannt, hatte doch der Erbe Cäsars nicht nur der Macht ein neues Gesicht gegeben, sondern alle Lebensäusserungen seiner Zeit geprägt. Spuren seiner Wirkungskraft finden sich in Politik und Gesellschaft, in Religion und Kunst. Augustus, das war der Herr eines Imperiums, der über das Glück der Menschen weit über dessen Grenzen hinaus entschied. Der Weg dahin war lang.
Geboren im September 63 v. Chr. als Gaius Octavius, wuchs Augustus in Velitrae am Südhang der Albaner Berge auf. Seine Mutter Atia war die Tochter einer Schwester Cäsars. Der römische Staatsmann ...