Vor einem Monat, an einem Sonntag Ende September, stellte sich Philippe Bruggisser für den Flug Zürich–Madrid in die Warteschlange vor dem Check-in-Schalter der Billig-Airline Helvetic. Einziges Gepäckstück: eine Aktentasche.
Der 56-Jährige sah immer noch aus wie vor vier Jahren, als der Chef des Schweizer Luftfahrtkonzerns Swissair mit seinen 70000 Angestellten täglich in den Medien erschien: hager, auf der Nase ein klassisches, rechteckiges Brillenmodell mit Alurahmen, der linke Mundwinkel beim Reden leicht nach oben gezogen. Mit seinen zwei Metern überragte er alle umstehenden Leute. Bruggisser trug eine dunkelgrüne Windjacke, darunter ein blaues Jackett und dunkle Hosen. Bis he ...